Gründe Japan zu lieben:
1. Die Züge sind immer pünktlich
2. Der McPork bei McDonalds
und aktionsweise:
3. Zwischen 11 und 14 Uhr steht jedes Menü innerhalb von 60 Sekunden vor den Kunden. Wenn nicht, gibt es einen Burger nach Wahl.
Ok, es gibt noch mehr Gründe, aber der letzte Grund ist letztens erst dazu gekommen und bringt mich in's Schwärmen.
Genug von der Servicewüste-Deutschland? Vielleicht mal ausprobieren, wie es den McDonalds Mitarbeitern in Deutschland schmeckt, wenn man von denen die 60-Sekunden einfordert. Und zwar wie in Japan per Sanduhr!
Und in Aktion sieht das Ganze dann so aus:
Die ganze Aktion dauert vom 4.Januar bis 31.Januar und alle genauen Infos lassen sich der McDonalds Japan Website entlocken.
Auch auf Gigazine gibt es noch ein paar mehr Bilder und Infos zu der Aktion. Scheinbar ist die Aktion in ein paar Filialen promotionsweise schon angelaufen.
Was lange währt, wird endlich gut, hier ein kleiner Bericht über meine Zeit in Sao Paulo.
Erstmal, was ich immer wieder gern wiederhole: Sao Paulo ist ein Moloch.
Eine Stadt, gebaut für 10 Millionen Einwohner und der dementsprechenden Infrastruktur, in der nun aber 20 Millionen Leute leben. Dementsprechend verstopft sind die Straßen, nicht nur zu den Stoßzeiten. So ziemlich jeder Brasilianer hat seine eigene Horrorstory, wie er mal für 10km 3 Stunden gebraucht hat oder änhliches. Es gibt zwar auch öffentliche Verkehrsmittel in Sao Paulo, aber die sind bei WEITEM nicht so reichlich und gut ausgebaut wie man es von einer 20 Millionen-Stadt erwarten würde. Busse gibt es zwar reichlich, aber die haben natürlich die gleichen Verkehrsprobleme wie Autos und es wird einem auch immer wieder abgeraten, sich als Tourist in die Busse zu setzen oder zu stellen, weil sonst wohl schnell mal der Inhalt der Taschen geleert wird.
Allgemein wird man immer wieder an die doch hohe Kriminalität erinnert, die unterschwellig immer in den Gedanken mit dabei ist, wenn man sich in Sao Paulo (bzw. ganz Brasilien) bewegt. Wer denkt denn bei Brasilien nicht auch an Favelas, Drogenkrieg in Rio und so Filme wie "City of God"?
Kurz zur Bottomline dazu: Mir ist in den ganzen 4 Wochen dort unten nichts passiert. Was nicht heißen soll, dass es keine Kriminalität gibt. Ich hab, wie es einem die Brasilianer auch immer sagen, einfach nachgedacht, zuvor ich etwas getan hab, d.h. ich bin z.B. NICHT 3 Uhr nachts in die Favelas gefahren und hab mich größere Distanzen fast ausschließlich mit dem Taxi bewegt.
Aber wie kann man sich Sao Paulo nun eigentlich vorstellen?
1. Grau
2. Versmogt
3. Voller Apartmenthochhäuser
Man, was ich hier wieder für ein Bild der Stadt zeichne...aber Sao Paulo hat auch seine schönen Ecken, vor allem was die Feierei angeht. Da gibt es z.B. die relativ "alternative" Rua Augusta, die gesäumt ist von Bars, Clubs und Restaurants jeglicher Facon, aber meistens weniger fein.
Wenn man es etwas feiner mag, ist man z.B. in der Skybar richtig. Da kostet ein Caipi zwar stolze 30 Reais (~12 Euro), dafür bekommt man dann aber auch diesen etwas anderen Blick auf Sao Paulo geboten:
Vor allem, wenn man dann noch anschließend in einen der besten Clubs der Welt weiterzieht. Zumindest sagt das DJmag, dass der Club "D.Edge" auf Platz 25 der Top 100 ist. Saugeiler Club, 3 Floors auf 3 Stockwerken und noch eine riesige Terasse auf dem Dach für Schnatterfreudige und Raucher.
Pro-Tip: Nicht Freitags hin. Beziehungsweise kommt das auf die persönliche Präferenz an. Allgemein ist der Freitag in Clubs in Sao Paulo sehr homosexuell angehaucht und im Gegensatz zu Deutschland sieht man in Clubs auch viele Typen miteinander rummachen.
Dieses Bild, wie zwei 200kg Kampfkolosse, beide mit Vollbart und Bäuchen in Bierfassgröße, sich gegenseitig das Gesicht aufessen, werde ich wohl nie wieder aus meinem Kopf bekommen.
Gut, genug davon.
Zum Thema Japan und Brasilien, im speziellen Sao Paulo, muss ich leider sagen...ich hab es nicht nach Libertade geschafft :( Unser Programm war leider zu straff unter der Woche und am Wochenende wollten andere Sachen erkundet werden.
Aber es laufen tatsächlich sehr viele japanischstämmige Brasilianer herum und ich hab mich sogar mit 2 Japano-Brasilianern der zweiten Generation unterhalten, die beide schon ~50 waren, noch Japanisch konnten und sich aber als volle Brasilianer fühlen.
Und dann hab ich mit der einen oder anderen...ääh....mit verschiedenen(!!) Japanern der dritten Generation gesprochen. Und keiner davon konnte mehr Japanisch und sie haben sich auch als 100%ige Brasilianer verstanden.
Das ist eine der sehr interessanten Seiten an Brasilien. Vergesst New York, denn Brasilien ist der wahre Melting-Pot. Da vermischt sich wirklich alles und jeder und obwohl die Brasilianer sehr emotional sind, ist Rassismus dort relativ unbekannt. Dies wurde zumindest von allen Brasilianern immer wieder so gepredigt.
Ein Überbleibsel der vielen Japaner sind viele (und sehr gute!) japanische Restaurants in Sao Paulo. Sogar einen Suki-ya gibt es auf der Rua Augusta! Leider hatte ich mir kurz vorher ein paar Pizzastücke reingeschoben, deswegen wurde der Laden nicht auf seine Tauglichkeit geprüft.
Was gibt es noch zu Sao Paulo zu sagen?
Ich würde dort nicht unbedingt leben wollen. Vor allem wegen dem Smog und der mangelhaften Infrastruktur kann der Alltag sicherlich recht anstrengend sein. Die Geschichten der Pendelei, die durchaus schlimmer klingen als das was man von Japanern hört, würde ich mir ungern antun müssen.
Mal abgesehen davon, dass ich wohl kein Jahr im brasilianischen Verkehr überleben würde. So viele Nahtoderlebnisse, wie ich bereits in den 4 Wochen in Taxis hatte...und die Taxifahrer wissen im Normalfall was sie tun, im Gegensatz zu mir.
Zu den kulinarischen Gepflogenheiten (wie sollte es anders sein), gibt es einen Extra-Post.
Kleiner Hinweis: Es wird fleischig. Mmmmmhhh :]
Jetzt sind es tatsächlich ganze 2 Monate geworden, die ich nicht gepostet habe.
Erstmal das Wichtige: Ja ich lebe noch und nein, ich wurde in Sao Paulo nicht überfallen ;)
Der Monat in Brasilien war augenöffnend in Sachen kultureller Unterschiede. Ich denke verschiedenere Länder als Japan und Brasilien dürfte es auf der Erde kaum geben.
Aber alles der Reihe nach und geordnet. Ich werde in den nächsten Tagen ein paar Posts über Brasilien schreiben und etwas darüber berichten...und dann kommen wir zum eigentlichen Thema dieses Blogs wieder zurück :)
Und wieder geht es in Kürze für etwas längere Zeit (~1 Monat) in ein fernes Land. Diesmal jedoch in den Westen, statt in den Osten.
Brasilien heißt das nächste Ziel, das leider relativ wenig mit Japan oder Asien zu tun hat.
Relativ deswegen, weil es in meinem ersten Ziel Sao Paulo die größte japanische Community außerhalb von Japan gibt. Der Stadtteil nennt sich Liberdade bzw. リベルダージ,Riberdāji (hört sich etwas nach Reiberdatschi an...) und ist wohl stark geprägt durch die Japaner die seit den 1930ern nach Brasilien geströmt sind. Inzwischen gibt es wohl 1,3 bis 1,5 Millionen Brasilianer die zumindest teilweise einen japanischen Background haben. Deswegen gibt es eventuell doch was interessantes und für dieses Blog relevantes aus Brasilien zu berichten.
Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob meine Leser auch an sonstigem Zeug/Berichten aus Brasilien interessiert sind. Die Begeisterung für meine Koreawochen hielt sich ja eher in Grenzen :D
Also, was meint der geneigte Kartoffelsushi-Leser? Erträgt er einen Bericht aus Brasilien oder 2? Oder nur wenn Sushi oder Ninjas erwähnt werden? Bitte per Kommentar die Meinung hinterlassen, ich werd mich dann danach richten :)
Libertade - Sao Paulo....nicht Osaka oder Tokyo :)
Dass ich Gaki no tsukai (ダウンタウンのガキの使いやあらへんで!!) Fan bin, dürfte inzwischen ja bekannt sein.
Trotzdem hat es lange gedauert, bis ich mir mal die Mühe gemacht hab, nach dem letzten Batsu Game von 2011 zu suchen.
Wer nicht weiß, was ein Batsu-Game ist, hier eine kurze Erklärung:
Immer zu Silvester gibt es eine ~6 Stunden lange Ausstrahlung eines 24 Stunden Tages, den die Comedians von Gaki no tsukai vor der Kamera verbringen. Meistens haben diese 24 Stunden ein bestimmtes Thema wie "Schule", "Krankenhaus", "Polizei" oder dieses Jahr "Flughafen".
"Batsu GAME" heisst es deswegen, weil es im Prinzip ein Spiel ist und gespielt wird mit den Comedians. Die Regeln sind einfach: Nicht lachen, sonst wird man bestraft.
Spätestens jetzt dürfte es bei den meisten Klick machen. Von einem der vielen Batsu-Games dürfte jeder schon mal einen Videoausschnitt mit "Crazy Japanese Show" oder sowas betitelt gesehen haben.
Jetzt hab ich mich mal etwas umgesehen und es gibt die "diesjährige" (ist ja eigentlich für letztes Silvester) Folge bereits mit Untertiteln im Interwebz.
Ich hab es noch nicht geschafft, alle 6,5 Stunden zu sehen, aber hab schon einige Tränen gelacht.
Mein absoluter Favorit bisher:
Der Versuch in einer Waschmaschine Ramen zu essen. :D
Wer sich fragt, ob das alles koscher ist: Keine Ahnung.
Wir sprechen aber hier von einer japanischen Comedy-Sendung, die wohl EHER selten im deutschen TV laufen wird. Ich rechne von daher nicht mit Klagen ;)
Viel Spaß beim Schauen. Übrigens gibt es auf der Seite noch viele viele viele andere Gaki no tsukai Videos, auch die meisten alten Batsu Games. Also ein echter Goldschatz für Downtown und Gaki no tsukai Liebhaber!
Das Thema käufliche Liebe ist in Deutschland ja ein relativ simples:
Raus zum Eros Center fahren, 50 Euro auf den Tisch legen und Nümmerchen schieben. Fertig.
Das Thema käufliche Liebe in Japan ist dagegen viel vielschichtiger.
Prostitution (also Geld gegen Sex) ist offiziell verboten und auch weniger verbreitet als in Deutschland. Obwohl man doch das ein oder andere mal auf der Straße von Yakuza auf dieses und jenes Sonderangebot hingewiesen wird.
Nächste Stufe sind also "Soaplands" und "Massagesalons", wo dem Mann von Welt "Entspannung" angeboten wird. Die Entspannungsmassage findet dementsprechend auch eher auf Hüfthöhe statt. Aber zumindest offiziell handelt es sich nicht um Prostition, obwohl hier sicherlich den Services nach oben hin (oder eher unter die Gürtellinie ^^) keine Grenzen gesetzt sind. Cash is King.
Übrigens scheint die Branche wohl der Preiskampf gepackt zu haben. In Roppongi hab ich einmal "MASSAJI! MASSAJI! NI SEN YEN NI SEN YEN!" entgegengebrüllt bekommen, d.h. "Massage" mit wahrscheinlichem "Happy End" für knapp 20 Euro. Beim Anblick der +45 Jahre alten Thaischabracken hab ich aber dankend abgewunken. Wie eigentlich immer in dem Jahr in Japan. Das hat man als Deutscher in Japan doch garnich nötig ;)
So, mit der nächsten Stufe sind wir dann schon etwas weg von dem, für was Deutsche Männer Geld hinlegen würden. Kyabakura und Snack-Bars sind im Prinzip Bars, in die man geht, um sich von Mädels bequatschen zu lassen, die einem sagen was für ein toller Hecht man doch ist, vielleicht mit einer leichten Berührung an der Schulter mit einem Streicheln über die Wange. That's it. Dafür zahlt man pro Stunde teilweise huuuunderte von Euro. Man zahlt dabei meist eine stündliche Rate, seine eigenen Getränke und die Getränke der Dame mit der man(n) redet. Und die Damen können meist ordentlich was vertragen am Glas, denn die sind am Umsatz beteiligt. Und nochmal: Kein Sex, kein Knutschen, nur Reden im Normalfall. Im Normalfall, denn auch hier gilt im Einzelfall sicher: Cash is King. Der Unterschied zwischen Kyabakura und Snack-Bars sind dabei der Fancyness-Level. Kyabakura-Mädels erkennt man normalerweise sofort auf der Straße. Hochgesteckte Frisuren, Kleider an wie bei Abschlussbällen und circa 2 cm Schminke. Die Etablissements sind ebenfalls eher gehoben und man wird hier richtig viel Asche los. Snack Bars dagegen haben dagegen eher ein bodenständigeres Image, können aber durchaus auch in den Fancy Bereich gehen.
Wie dem auch sei. Fazit: Viel Blabla und sonst nix.
Nun winkt der gestandene Deutsche beim Gedanken an die Kyabakura/Snack-Bar Schwachsinnigkeit schon ab, aber jetzt wurde darunter noch ein neues Level drangebaut:
Das japanweit erste Kuschel-Cafe!
Richtig gelesen, ein Kuschel-Cafe. Man(n) geht dorthin, um stundenweise mit mehr oder minder gut aussehenden jungen Mädels kuscheln zu dürfen. Preislich ist man mit 60 Euro pro Stunde schon dabei. Also ein echtes Schnäppchen, falls sich die frustriertre Ehefrau aus dem gemeinsamen Ehebett verabschiedet hat und selbst der Familienhund keine Kuscheleinheiten mehr verteilt. Für die Interessierten unter meinen Lesern, hier mal die Preisliste:
Admission fee: 3000 yen (US $40)
Standard Course
•20 min – 3000 yen ($40)
•40 min – 5000 yen ($65, only 3000 yen for first time visitors)
•60 min – 6000 yen ($77)
•2 hrs – 11000 yen ($142)
•3 hrs – 16000 yen ($206)
•4 hrs – 20000 yen ($258)
•5 hrs – 25000 yen ($322)
•6 hrs – 30000 yen ($387)
•10 hrs – 50000 yen ($645)
Also wer gleich ne ganze Nacht bleiben will bekommt die 10 Stunden zum Wahnsinns-Sparpreis! Da kann man doch nicht nein sagen!
Wem aber kuscheln allein noch nicht genügt, für den gibt es noch Zusatzleistungen:
Optional Course
•Customer sleeps in girl’s arm (3 min) – 1000 yen ($13)
•Girl pats customer on the back (3 min) – 1000 yen ($13)
•Customer pets girl on the head (3 min) – 1000 yen ($13)
•Customer and girl stare at each other (1 min) – 1000 yen ($13)
•Girl changes clothes (1 time) – 1000 yen ($13)
•Girl gives customer foot massage (3 min) – 1000 yen ($13)
•Customer gives girl foot massage (3 min) – 2000 yen ($26)
•Customer sleeps with head on girl’s lap (3 min) – 1000 yen ($13)
•Girl sleeps with head on customer’s lap (3 min) – 2000 yen ($26)
Eine Minute anstarren für nur 10 Euro. Oder 3 Minuten lang dem Mädel den Kopf streicheln dürfen. Da werden die 10 Stunden Kuscheln auch nich langweilig.
Unfassbar eigentlich, dass die meisten deutschen Männer zahlen würden um NICHT kuscheln zu müssen. Aber scheinbar fehlt es den Japanern an Zärtlichkeit in ihren Beziehungen. Oder an Beziehungen. Oder an bestimmten Enzymen oder so. Wer weiss das schon genau.
Übrigens sucht das Cafe noch Mädels auf Teilzeitbasis. Arbeitsbeschreibung: Schlafen. Ernsthaft ^_^
■ Job: Sleeping
■ Location: Akihabara (3 min walk from station)
■ Qualifications: High school age to 30′s
■ Compensation: 3500 yen ($45)/hour
■ Hours: Weekdays 15:00-22:00, Weekend/holidays 12:00-22:00
Also wieder eine Job-Möglichkeit mehr für weibliche Working Holiday Visum Besitzer ;)
Der Jobbeschreibung könnt ihr auch entnehmen, wo das Ding zu finden ist. Akihabara, wo auch sonst? Der Heimat der Maid-Cafes und anderen Otaku-Verrücktheiten. Wer es genau wissen will:
東京都千代田区神田佐久間町2丁目
Soineya heisst das Cafe. Viel Spaß mit dieser Information. Bin gespannt auf die ersten Reviews meiner Leser ;)
Vielleicht hab ich schonmal darüber berichtet, aber eine der Sachen, die man nach kurzer Zeit in Japan zu schätzen lernt sind die "Donki" Läden. Wenn ich Don Quijote schreibe, weiss kein Japaner, was man meint, auch wenn der Name ドンキホーテ davon "entliehen" ist. Deswegen einfach kurz: Donki.
Donki Läden sind im Prinzip nichts als sehr aufgeblasene Nanu-Nana Ramschläden, die allerdings von Lebensmitteln, über aufblasbare Gummipuppen und Sexspielzeuge, bis hin zu Louis Vuitton Taschen und Gameboy-Spielen wirklich alles führen. Teils zu normalen Preisen, teilweise unschlagbar günstig, teilweise einfach auch nur skurril.
Berühmt berüchtigt sind die Läden aber unter anderem für ihren labyrinth-artigen Aufbau, in dem man sich relativ leicht verlaufen kann, obwohl die einzelnen Stockwerke meist nicht arg riesig sind. Dafür haben die Dinger dann meist auch direkt 3-5 Stockwerke...
Das armselige Shop-Layout ist auch dafür verantwortlich, dass im Jahr 2004 drei Leute bei einem absichtlich gelegten Feuer in einem der Donki Läden in Tokyo gestorben. Wer einmal in einem Donki war kann sicherlich nachvollziehen: In Panik aus diesem Labyrinth herauszukommen kann durchaus schwer sein.
Aber kommen wir zu den erfreulicheren und lustigen Seiten von Donki.
Erste Grundregel:
Man findet nie, weswegen man hingekommen ist, aber immer was anderes, was man unbedingt braucht.
Die nun folgenden Sachen sind gute Beispiele für Sachen...die eigentlich niemand wirklich braucht.
Haaaai! Gaikokujin desu! Hallo ich bin ein Ausländer. Sieht man das nicht an meiner riesigen Nase und den blauen Augen? Beste Verkleidung EVER!
Facetrainer...ja ne is klar. Würde ich meiner Alten auch zum Trainieren kaufen...aber das Ziel wären nicht unbedingt straffe Gesichtsmuskeln ^^
Da bekommt der Spruch "O'zapft is!" ne ganz andere Bedeutung.
Für alle die an der Rezeption arbeiten, wo die Kunden sowieso nur sehen, was vorne ist. Dafür hat man hinten rum lockere Luftigkeit!
Solche Verkleidungen sind typisch Donki. Einer der Gründe, warum Halloween-Parties in Japan besser sind als Fasching in Deutschland ;)
Fuuuuuu~~~~~~~ Razor Ramon "Hard Gay" Kostüm! Der beste Comedian in Japan überhaupt ;)
Noch mehr von dem was Donki so..."speziell" macht
Im Donki findet man auch einfach immer die besten Mitbringsel. Wie wäre es mit Bonbons mit Takoraisu, Knoblauch oder Monjayaki Geschmack? Aber sagt nicht, ich hätte euch nicht vor den Dingern gewarnt. Die sind...heftig O_O
Und jetzt mein absoluter Donki-Liebling:
Stück Spielzeug-Scheisse gefällig?
Donki muss man einfach erlebt haben und die Dinger gibt es zum Glück auch überall. Viel Spaß beim Shopping :)
Zielgruppe
Junge deutsche Berufstätige und Absolventen kaufmännischer und technischer Fachbereiche - gegebenenfalls leistungsfähige Studenten kurz vor Studienabschluss.
Gerne Bewerber mit einer beruflichen Ausrichtung auf Informations- und Kommunikationstechnologien.
Teilnahmevoraussetzungen
Altersgrenze: 30 Jahre zum Zeitpunkt der Ausreise
Mindestens 6 Monate einschlägige praktische Erfahrung
Gute Englischkenntnisse (TOEFL oder Cambridge-Zertifikat)
Obligatorischer Programmablauf
Vorstellungs- und interkulturelles Sensibilisierungsseminar
Landeskundliches Vorbereitungsseminar
Bis zu 2 Monate Intensivsprachkurs der Landessprache in Deutschland
Bis zu 2 Monate Intensivsprachkurse im Gastland
6 Monate fachbezogene praktische Tätigkeit in einem Unternehmen in Asien
Berichterstattung an die GIZ
Evaluierungsseminar
Stipendiatentreffen
Alumninetzwerk
Bewerbungstermin und Auswahl
Bewerbung für eine Ausreise in 2013 erfolgt Online vom 01. Juni - 30. September 2012. (Das Bewerbungsportal wird zum 01. Juni 2012 freigeschaltet).
Auswahlgespräch im November 2012 in Bonn.
Die anzuhängenden Dokumente und die Infos dazu findet ihr hier.
Wer sich sorgen macht, dass er so schnell keinen TOEFL heranschaffen kann: Den TOEFL kann man auch nach der Aufnahme in das Programm nachreichen.
Größtes Hindernis in der Kürze der Zeit dürfte wohl nur das Empfehlungsschreiben eines Professors oder Arbeitgebers sein.
Mir ist zudem etwas rätselhaft, wer denn dieses Programm zeitlich und arbeitstechnisch machen kann. Ich hatte nachgefragt, da hieß es, dass die Sprachkurse zu Beginn des Jahres stattfinden, die Abreisetermine in's Zielland aber davon auseinanderfallen können. Muss man für die Sprachkurse dann seinen Job kündigen, weil die Vollzeit sind? Was macht man in der Zeit zwischen Sprachkursen, Vorbereitungsseminaren und der Ausreise?
Eigentlich wollte ich mich auch bewerben, aber ich bin auf jeden Fall noch fest bis Ende Juli gebunden.
Viel Glück an alle anderen, die sich dort bewerben!
Da wir es in den letzten Posts ja öfter mit kulinarischen Köstlichkeiten und Ungenießbarkeiten zu tun hatten, hier mal wieder ein kleiner Service für die ganz Hungrigen unter den Lesern, die sich gerade in Japan befinden.
This coming Saturday and Sunday (September 15 and 16, respectively), whenever you order anything from the McDonald’s hamburger range- including seasonal burgers and sandwiches on the breakfast menu- you’ll receive a coupon for a completely free hamburger as part of the restaurant’s latest campaign.
Ich bin ja eigentlich sehr resistent, was den "gewöhnlichen" Otaku Kram angeht, d.h. ich schaue wenig Anime und Drama, interessiere mich kaum für Cosplay und J-Pop.
Kaum...hinter diesem Wort steckt der Detailteufel. Die Einschränkung bei Cosplay gilt, wenn die Mädels auch ohne Verkleidung schon ansehnlich wären (Bsp. Yaya Han....mein lieber Schwan hat die große....Augen Ô_Ô ).
Bei J-Pop bin ich recht speziell. Eigentlich geht mir das meiste Zeug davon relativ schnell auf den Senkel, mal abgesehen davon, dass J-Pop (meiner Meinung nach) nicht wirklich abwechslungsreich ist. Hier eine neue Retorten-Girlband, dort Boybands die es schon seit +20 Jahren gibt inklusive eigener abendfüllender Unterhaltungsshow. Und natürlich darf man AKB48 (aka der Sternchenbeschleuniger) und Morning Musume (aka the original Sternchenbeschleuniger) nicht vergessen, die aber nur Vehikel sind für eine Besetzung von Mädels, die öfter wechselt, als ich meine Unterhosen.
Dieses ganze J-Pop Hintergrundrauschen interessiert mich eher weniger, auch wenn man an manchen Songs nicht vorbeikommt bzw. man kennen sollte, weil es "Klassiker" sind, im gewissen Sinne (sowas wie Renai Revolution 21 von Morning Musume aus dem Jahr 2000). Hört man halt doch immer wieder, spätestens beim Karaoke und höherem Pegel.
Aber jetzt zu meinem Laster. Der Titel verrät es ja eigentlich schon, doh! Es handelt sich um die japanische Elektropop Band "Perfume" (Obligatorisch auch der Wiki-Link).
Die Band besteht aus 3 Mädels, die für das japanische Musikbusiness sogar schon im fortgeschrittenen Alter sind, d.h. massive 23 Jahre. Macht aber nix, denn wie gewöhnlich in Japan, haben die Damen früh angefangen mit der Musikmacherei. Und was die da fabriziert haben, geht von (auch für mich) unerträglichem Quietsch-J-Pop bis hin zu eingängigen basslastigen und mit Synthieverzerrern durchzogenen Tracks, die jeder Japaner kennen dürfte, so oft wie deren Songs in der Werbung benutzt werden (siehe: eingängig).
Die Videos sind dazu noch nett anzuschauen, da die Mädels auch nicht unansehnlich sind. Aber nicht nur deswegen. Natürlich. *hust*
Leider sind scheinbar alle Original Musikvideos auf Youtube und Konsorten gesperrt, weswegen ihr euch mit Live-Auftritten begnügen müsst. Macht aber nix, denn aufgetreten wird eh nur mit Playback, da die Auftritte sehr tanzintensiv sind. Auch deswegen wieder sehr ansehnlich. Und wegen den Mädels.
Zu den Mädels an sich: Als ich mal vor einer Gruppe Japaner (gemischt) erwähnte, dass ich die Gruppe nicht schlecht fände und die Mädels auch eigentlich angenehm für's Auge wären, wurde mir heftig widersprochen. Es gäbe ja schließlich noch noch noch mehr kawaaaiiiiii Mädels und die von Perfume wären Sub-Standard.
Aha. Finde ich nicht 8]
Genug Gelaber, hier meine favorisierten Tracks. Den Rest kann man sich eigentlich schenken, die ganzen Alben konnte ich mir nicht öfter als 1 Mal reinziehen, weil eben leider auch unerträgliche Songs drauf sind.
Das sind eigentlich so meine 4 Tracks, die ich immer wieder höre. Leider nicht auf Spotify erhältlich :(
Aber hab aus guten Quellen damals alle Alben als Mp3 bekommen...gute Quellen, die mich damals überhaupt erst mit Perfume angesteckt haben. Nuff' said.
Hab grad bei der Video-Heraussucherei sogar doch noch ein Video gefunden, das alle Perfume Musikvideos am Stück zeigt. Alles was die Damen so von 2005 bis 2012 herausgebracht habe. Wie gesagt, nicht alles mein Geschmack, aber wenigstens mal in hoher Qualität alles hörbar.
Ach ja, die Damen gehen übrigens demnächst auf "Welt-Tournee", wobei interessant ist, was die als solche bezeichnen.
Das sind also Taiwan, Hong Kong, Korea und Singapur. Eine WELT-Tournee also! Ja nee, is klar :D
Klingt eher nach "in den Fußspuren Hirohitos...", wobei man dann noch Hawaii, die Philippinen und Indonesien dazunehmen müsste.
Ich merk, ich werde schon wieder politisch sehr korrekt und beende diesen Post daher lieber :)
Viel Spaß mit der Musik. Wenn es mal wieder mit dem Kanji-Lernen nicht so läuft, baut einen das Zeug wieder auf.